Prof. Dr. Spitzer (Direktor Psychiatrie, Uniklinik Ulm) durchkreuzt die Pläne der TV-Show-Macher und sagt, dass Mobilfunk schädlicher als Asbest sei!

Die „Entwarnungs“-Talkshow zu Mobiltelefonen und Tablets hat das Ziel, digitale Medien in einem guten Licht erscheinen zu lassen, der Moderator der Show tut sich jedoch sehr schwer, den Aussagen des Gehirnforschers etwas entgegen zu halten. Prof. Dr. Manfred Spitzer von der Uniklinik Ulm spricht über die Auswirkungen von Smartphones auf Kinder und Jugendliche und stellt fest, dass Smartphones eine größere Gefahr für unsere Kinder darstellen als beispielsweise der gefährliche Stoff Asbest.

Prof. Dr. Spitzer liegt damit im Gleichklang mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO), welche die Mobilfunktechnik auf die gleiche Stufe wie das krebserregende Benzol und das fast auf der ganzen Welt verbotene Pflanzenschutzmittel DDT stellt. Bekannt wurde er durch sein Buch „Digitale Demenz“. Die intensive Nutzung von Smartphones, Tablets, aber auch Laptops und Computerspielen im frühen Kindesalter stört nach Aussagen des Forschers die Gehirnentwicklung immens und führt zu einer abnehmenden Intelligenz, was unter anderem auch schon an Universitäten festgestellt wird, welche Nullstudienrunden einführen müssen.

Eine weitere große Belastung ist jedoch auch die starke Mobilfunkstrahlung, welche von den Geräten emittiert wird. Durch die direkte Körpernähe ist man dadurch einer sehr hohen Belastung ausgesetzt, die als kritisch eingestuft wird. Auch die Wiener Ärztekammer weist in den „10 medizinischen Handyregeln“ darauf hin, dass Kinder unter 16 Jahren Mobiltelefone nur im Notfall verwenden sollten.