Wollmäuse sammeln sich unterm Sofa? Das könnte schädlich für sie sein. Denn Forscher untersuchen erstmals Hausstaub auf die chemische Belastung. Sie entdecken einen Giftcocktail, der es in sich hat.
Dass im Hausstaub Pilze, Bakterien und Milben stecken, die Allergien, Atemwegserkrankungen oder Neurodermitis auslösen können, ist weithin bekannt. Welche gesundheitsgefährdenden Chemikalien sich darin befinden, war dagegen bisher nur unzureichend erforscht. (http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Wissenschaft/d/9165882/so-giftig-ist-hausstaub-wirklich.html)

Hausstaubuntersuchungen gehören zum Standardprogram der baubiologischen Messtechnik, seit vielen Jahren. Potentielle Wohngifte können damit erfasst, Quellen erkannt und Sanierungskonzepte erstellt werden. Potentielle Quellen sind Holzschutzmittel, PVC- und Vinylböden, Lacke und Kleber, neue Geräte, Dispersionsfarben, Kunststoffprodukte, Schafwollprodukte, u.v.a.

Erhöhtes Reinigen und Staubsaugen hilft die Belastungen zu reduzieren, ist jedoch nicht ausreichend, da der Feinstaubanteil in den Räumen verbleibt. Gerade dieser Anteil ist jedoch sehr relevant, da er tief in die Atemwege vordringen kann. Eine Feinreinigung mittels HEPA-Luftreiniger, welche die Atemluft von Feinstäuben befreien und stellt meist schon die größte Hilfe dar.