Parfümierte Helfer: Warum chemische Produkte die Innenraumluft belasten

Alltägliche Duftprodukte wie Lufterfrischer, Wachsschmelzen oder Reinigungsmittel können die Luft in Wohnräumen stärker verschmutzen, als die Luft im Freien. Forscher der Purdue University fanden heraus, dass chemisch hergestellten Düfte, die eine reine Umgebung imitieren, große Mengen an Nanopartikeln freisetzen. Diese Partikel entstehen, wenn Duftstoffe mit Ozon, das über die Lüftung ins Haus gelangt, chemisch reagieren.

Die entstandenen Nanopartikel sind extrem klein – teilweise nur wenige Nanometer groß – und können daher tief in die Atemwege eindringen und sich möglicherweise in anderen Organen ausbreiten. Die Forschung, die in einem spezialisierten „Tiny House Lab“ stattfand, zeigte, dass diese Nanopartikelkonzentrationen gesundheitlich bedenklich sein können. Auffällig war, dass selbst flammenfreie Wachsschmelzen, die Terpene freisetzen, eine Nanopartikelbelastung erzeugen, die mit der von Kerzen oder sogar mit Emissionen von Gasherden vergleichbar ist.

Die Ergebnisse unterstreichen, dass parfümierte Produkte aktiv die chemische Zusammensetzung der Innenraumluft verändern und nicht nur passive Duftquellen sind. Aufgrund der potenziellen Risiken für die Atemwege sehen die Forscher einen dringenden Bedarf für weitere Studien und eine Anpassung der Gebäudekonstruktion sowie der Lüftungssysteme. Ziel ist es, durch die gewonnenen Daten zur Verbesserung der derzeit weitgehend unregulierten Innenraumluftqualität beizutragen und so gesündere Wohnumgebungen zu schaffen.

Unser Tipp: Am meisten können Sie selbst zu einer gesunden Wohnumgebung beitragen, indem Sie natürliche Reinigungsmittel, Raumsprays und Duftkerzen verwenden, z.B. von Holie Living.

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Veröffentlicht am: September 24, 2025|Kategorien: Schadstoffe|Schlagwörter: , , , |1,9 Min. Lesezeit|

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