Das SAR-Problem: iPhone 17 setzt Trend fort
Die neuen iPhone 17 Modelle, die im September 2025 auf den Markt kamen, stehen sofort im Zentrum einer Debatte um die spezifische Absorptionsrate (SAR). Phonegate Alert berichtet, dass die tatsächliche Strahlenbelastung am Kopf mehr als siebenmal höher ist als die offiziell von Apple kommunizierten Werte.
Diese Diskrepanz folgt auf eine kürzliche Entscheidung, mit der die EU-Kommission kürzlich bestätigte, dass das iPhone 12 wegen SAR-Grenzwertüberschreitungen vom Markt genommen werden musste, wobei das notwendige Software-Update außerhalb Frankreichs über zwei Jahre lang verzögert wurde.
Die von Apple angegebenen offiziellen SAR-Werte (1,49 W/kg für Kopf und Rumpf) gelten als irreführend, da sie unter Einhaltung eines behördlichen Abstands zum Körper gemessen werden und nicht der tatsächlichen Nutzung entsprechen. Phonegate Alert berücksichtigt in seiner rigorosen Methodik den direkten Kontakt beim Gebrauch. Die real gemessene Kopf-SAR (11,18 W/kg) überschreitet den europäischen Grenzwert (2 W/kg) massiv, was vor dem Hintergrund eines Anstiegs schwerster Hirntumore (Glioblastome) bei jungen Menschen in Frankreich als besorgniserregend gilt.
Angesichts dieser anhaltenden Steigerung der Exposition am Kopf und der mangelnden Transparenz bei Apple, wo SAR-Informationen auf den Produktseiten kaum zu finden sind, fordert Phonegate Alert weitreichende Konsequenzen. Die Organisation kritisiert, dass nationale Aufsichtsbehörden bei früheren Verstößen, wie sie beim iPhone 12 auftraten, nicht unverzüglich gehandelt haben und droht mit rechtlichen Schritten. Angesichts dieser Versäumnisse wird die dringende Neubeurteilung der Expositionsstandards verlangt.
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