Auswirkungen von PFAS auf die Entwicklung und Funktion des Gehirns
Auf chemie.de, einem Portal für die Chemie und deren Zulieferer in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wurde eine Studie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) präsentiert, die den Einfluss von PFAS auf die Entwicklung und Funktion des Gehirns untersucht.
Bei PFAS handelt es sich um eine Gruppe von über 10.000 Chemikalien, die in industriellen Prozessen sowie wegen ihrer schmutzabweisenden und wasserfesten Eigenschaften eingesetzt werden. Sie werden als „ewige Chemikalien“ bezeichnet, da sie mehr als 1.000 Jahre (wenn überhaupt) brauchen, um sich zu zersetzen. Wissenschaftliche Erkenntnisse bringen die Exposition gegenüber PFAS mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen in Verbindung, beispielsweise verschiedenen Krebsarten, Schilddrüsenerkrankungen, Immunschwächen und Hormonstörungen.
Einen ausführlichen Überblick über PFAS erhalten Sie in einem Beitrag auf ndr.de. Dort werden viele Hintergründe und die hauptsächlichen Vorkommen aufgelistet, und ein Video erklärt leicht verständlich die Problematik.
Die vorliegende Studie untersucht die Auswirkungen von PFAS auf das Gehirn. Mit modernster Technik und der „Zebrafischmethode“ wurden Gene identifiziert, die am Wirkmechanismus bei PFAS-Belastung beteiligt sind. Besorgniserregend ist, dass diese Gene auch beim Menschen vorkommen.
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