„Lebensraum Kärnten ohne Stromfreileitungen“ – Petition gegen Hochspannungsleitungen

In Kärnten gibt es seit einigen Jahren ein Thema, das viele Menschen bewegt – es geht um Hochspannungs-Stromfreileitungen und ihre Auswirkungen auf Landschaft, Gesundheit und Tourismus. Die Initiative LKoS („Lebensraum Kärnten ohne Stromfreileitungen“) setzt sich dafür ein, dass neue Stromtrassen nicht als riesige Masten durch die Natur gezogen, sondern stattdessen unter die Erde verlegt werden.

Hochspannungsfreileitungen sind jene großen Strommasten, die man oft an Autobahnen oder in ländlichen Gebieten sieht. Sie transportieren Strom über weite Strecken, doch sie haben auch Nachteile: Sie verändern das Landschaftsbild, können Lärm verursachen und werfen Fragen nach möglichen gesundheitlichen Risiken durch elektromagnetische Felder auf. LKoS argumentiert, dass Kärnten als Tourismusland besonders unter diesen Leitungen leidet. Stattdessen fordert die Initiative, neue Leitungen als Erdkabel zu verlegen. Das bedeutet, die Kabel werden unter der Erde verlegt, unsichtbar und ohne die Natur zu zerstören.

Für viele Kärntnerinnen und Kärntner ist LKoS mehr als nur eine Initiative – es ist ein Zeichen für den Widerstand gegen eine Entwicklung, die sie nicht einfach hinnehmen wollen. Die Bewegung zeigt, wie wichtig es ist, dass Bürgerinnen und Bürger sich engagieren, wenn es um die Zukunft ihrer Heimat geht. Gleichzeitig wirft der Konflikt Fragen auf, die uns alle betreffen: Wie viel Natur sind wir bereit für unsere Energieversorgung zu opfern? Und gibt es nicht bessere Lösungen, die sowohl die Stromversorgung sichern als auch die Landschaft schützen?

Es geht dabei um weit mehr als nur die Stromversorgung; es geht um die elektrischen und magnetischen Felder, die diese Leitungen umgeben. Die Wissenschaft blickt heute sehr genau auf den Zusammenhang zwischen diesen Feldern und unserer Gesundheit, wobei insbesondere das Wohl von Kindern im Fokus steht. Studien aus Italien und Frankreich deuten darauf hin, dass die Nähe zu Hochspannungsleitungen das Risiko für Kinderleukämie (eine Krebserkrankung der Blutkörperchen) sowie für Gehirntumore erhöhen könnte. Sogar die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft diese elektromagnetischen Felder mittlerweile als eindeutig gesundheitsschädlich ein.

Doch was genau ist eigentlich dieser oft zitierte Elektrosmog? Dieser Begriff beschreibt umgangssprachlich die Belastung durch künstlich erzeugte elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder. Da die Stromerzeugung durch Wind und Sonne stark schwankt, sind auch die Hochspannungsleitungen unterschiedlich gefordert, was die Stärke dieser Felder ständig beeinflusst.

Aktuelle Projekte, wie der Bau einer neuen 380 kV Hochspannungsleitung in Kärnten zur Schließung der österreichischen Ringleitung, zeigen die Relevanz des Themas. Wer mehr über die Ziele und Aktivitäten von LKoS erfahren möchte, findet auf der Website nicht nur Informationen, sondern auch Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. Artikel zu den technischen Hintergründen finden Sie auch in unserem Blog-Bereich.

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Veröffentlicht am: März 23, 2026|Kategorien: Elektrosmog|Schlagwörter: , , , , |3,3 Min. Lesezeit|

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