Video: Wie die Wohnumwelt unsere Gesundheit dominiert

Die genetische Veranlagung wird häufig als Hauptursache für Krankheiten gesehen, doch Genetiker weisen darauf hin, dass zwei Drittel aller chronischen Beschwerden auf Umwelteinflüsse und unser Verhalten zurückgehen. Sehen Sie ein Interview von Johannes Weiß mit dem Baubiologen Armin Rebernig.

Hintergründe zur Epigenetik und der Wissenschaft über Wahrnehmung der Umwelt sind in dem Beitrag von Dr. Dr. Akuma Saningong ausgeführt.

Die wissenschaftlich fundierte Baubiologie fungiert als praktischer Arm der Umweltmedizin und untersucht die Wechselbeziehung zwischen dem Menschen und seiner bebauten Umwelt, fokussiert auf physikalische, chemische und mikrobielle Einflüsse in Innenräumen.

Der moderne Mensch verbringt bis zu 90 % seiner Zeit in Innenräumen, alte Menschen, Kranke zum Teil bis zu 100 %. Unsere primäre Umwelt ist somit unser Wohnraum und alles was sich darin befindet und mit dem wir in direkter Wechselwirkung stehen. Interessant wird es, wenn man betrachtet wieviel Luft der Mensch täglich als „Nahrungsmittel“ zu sich nimmt, im Vergleich zur Nahrung:

Alles was sich in der Luft befindet kann auch in unseren Körper eindringen. So können Wohngifte und Schadstoffe sowie Mikroorganismen, Stäube, Mikroplastik usw. in unseren Körper eindringen und belasten.

Gerade der Schlafplatz, der eine absolute Ruhezone sein sollte, ist oft durch Elektrosmog belastet. Mobiltelefone gelten als stärkste einzelne Strahlungsquelle, und auch Steckdosen oder elektrische Leitungen direkt am Bett können durch ihre Nähe erhöhte Emissionen erzeugen. Diese elektromagnetischen Felder beeinflussen nachweislich das Nervensystem, stören den Melatonin-Stoffwechsel in der Zirbeldrüse und verhindern, dass der Körper in den Erholungszustand wechselt. Dadurch wird die notwendige Regeneration, besonders in der Tiefschlafphase, massiv gestört.

Neben Elektrosmog stellen Schimmel und mikrobielle Belastungen erhebliche Risiken dar. Unsichtbarer Schimmel, oft durch Neubaufeuchtigkeit oder falsche Nutzung verursacht, kann zu therapieresistenten Beschwerden, Augenreizungen oder chronischer Nasennebenhöhlenentzündung führen. Zudem können feuchte Haushaltsgeräte wie Geschirrspüler und Waschmaschinen Hefepilze (z.B. Candida) und Bakterien beherbergen und eine ständige Wiederansteckung verursachen. Um derartige versteckte Schadstoffquellen zu identifizieren und Gesundheitsrisiken zu minimieren, ist die Untersuchung durch einen professionellen Baubiologen ratsam.

Lassen Sie die Belastung durch Schadstoffe, elektromagnetische Felder und Schimmelpilze in Ihren Wohnräumen untersuchen!

Sie möchten die Immissionen in Ihren Wohnräumen überprüfen lassen oder bei Neubauten oder Renovierungen vermeiden? Fragen Sie jetzt für eine gesunde Wohnumwelt bei uns an!

Veröffentlicht am: Oktober 8, 2025|Kategorien: Elektrosmog, Schadstoffe, Schimmelpilze|2,7 Min. Lesezeit|

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