Wenn das Zuhause krank macht: Die unsichtbaren Auswirkungen von Holzschutzmitteln

In den 1960er bis 1980er Jahren wurden in Österreich und Deutschland Holzschutzmittel wie Xylamon und Xyla Dekor verwendet, um Häuser vor Schädlingen zu schützen. Diese Mittel enthalten bis heute nachweisbare, gefährliche Gifte wie Lindan und Pentachlorphenole (PCP), die schwerwiegende gesundheitliche Probleme verursachen können. Erfahren Sie mehr dazu in einem Beitrag der Serie „Blickwechsel“ von ServusTV.

 

Betroffene klagen über eine Vielzahl von Symptomen, von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu schweren Nervenkrankheiten wie Parkinson. Ein prominentes Beispiel ist der ehemalige „Moneymaker“-Moderator Alexander Rüdiger, der seit zehn Jahren an Parkinson leidet und überzeugt ist, dass sein Elternhaus die Ursache ist. Viele Betroffene kämpfen seit Jahrzehnten um Entschädigung, doch ein Prozess scheiterte, da die Beweislast bei den Opfern liegt. Experten fordern daher eine umfassende Aufklärungskampagne und raten dringend dazu, Häuser aus den 60er, 70er und 80er Jahren auf solche Schadstoffe untersuchen zu lassen, um potenzielle Gesundheitsrisiken zu erkennen und zu minimieren.

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Veröffentlicht am: August 19, 2025|Kategorien: Schadstoffe|Schlagwörter: , , , |1,4 Min. Lesezeit|

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