Neue Studie: Beeinflusst Mobilfunk unser Blut?

Eine aktuelle, aufschlussreiche Studie des Environmental Health Trust wirft wichtige Fragen zur Sicherheit unserer täglichen Interaktion mit Mobiltelefonen auf. Die Untersuchung zeigt, dass die Nähe von Mobiltelefonen zum Körper ungesunde Veränderungen im Blut verursachen kann.

Die Veränderungen sind insbesondere die sogenannte Rouleaux-Formation, bei der sich rote Blutkörperchen zusammenklumpen, ähnlich Geldrollen. Sie wurde zuvor nur in Laborstudien beobachtet, nun konnte dieser Effekt aber erstmals direkt in einem lebenden Menschen nachgewiesen werden.

In dieser Fallstudie (veröffentlicht in „Frontiers in Cardiovascular Medicine“) untersuchten Dr. Robert Brown, Vizepräsident für wissenschaftliche Forschung und klinische Angelegenheiten des Environmental Health Trust und erfahrener Radiologe, sowie Barbara Biebrich, eine leitende Ultraschalltechnologin, die Blutzirkulation eines gesunden Freiwilligen mittels Ultraschall. Nach nur fünfminütiger Platzierung eines funktionierenden Mobiltelefons in der Nähe des Knies der Person zeigten die Ultraschallbilder deutlich, dass das Blut nicht mehr frei floss, sondern weiße Punkte aufwies, die sich zu Rouleaux-Formationen zusammengeballt hatten . Dieses Ergebnis wurde in wiederholten Experimenten bestätigt.

Die Bildung von Rouleaux kann potenziell verschiedene Gesundheitsprobleme nach sich ziehen. Verklumpte rote Blutkörperchen transportieren Sauerstoff möglicherweise weniger effizient, was den Stoffwechsel beeinträchtigen könnte. Zudem kann sich der Blutfluss verlangsamen und in kleinen Blutgefäßen zu Blockaden führen, was in extremen Fällen das Risiko von Schlaganfällen oder Herzproblemen erhöhen könnte. Besonders gefährdet könnten Personen mit Vorerkrankungen wie Diabetes oder COVID-bedingten Gefäßschäden sein. Obwohl die Rouleaux-Bildung bei gesunden Menschen meist vorübergehend ist, ist derzeit unklar, wie lange dieser Zustand nach der Exposition gegenüber Mobiltelefonen anhält und ob er auch in den Blutgefäßen von Herz, Kopf und Hals auftritt.

Um das Risiko zu minimieren, empfiehlt es sich, Mobiltelefone nicht direkt am Körper zu tragen , beim Telefonieren den Lautsprecher oder kabelgebundene Kopfhörer zu verwenden und das Telefon in den Flugmodus zu schalten, wenn es nicht benötigt wird. Weitere groß angelegte Studien sind geplant, um das Ausmaß dieses Problems besser zu verstehen.

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Veröffentlicht am: April 7, 2025|Kategorien: Elektrosmog|Schlagwörter: , , , , |2,5 Min. Lesezeit|

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