Möglichkeiten zur Reduzierung von Elektrosmog im Schlafbereich
Wachen Sie morgens häufig unentspannt auf oder fühlen sich gerädert? Unbemerkter Elektrosmog durch Smartphones, WLAN-Router oder Nachttischlampen direkt am Bett kann die nächtliche Regeneration beeinträchtigen. Erfahren Sie in unserem neuen Beitrag, wie Sie Ihr Schlafzimmer mit wenigen Handgriffen strahlungsarm gestalten.
In unserem modernen Alltag begleiten uns elektrische Geräte rund um die Uhr. Um die nächtliche Regeneration zu fördern, empfiehlt ein Fachbeitrag auf baubiologie.de, den Schlafbereich möglichst strahlungsarm zu halten. Als Elektrosmog wird die Gesamtheit aller künstlich erzeugten elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Felder bezeichnet, die von Stromleitungen, Funkmasten oder Haushaltsgeräten ausgehen. Da der menschliche Organismus während der Nachtruhe besonders empfindlich auf äußere Reize reagiert, lohnt es sich, unnötige Belastungen direkt am Bett konsequent zu minimieren.
Besonders die sogenannte hochfrequente Strahlung hat in den letzten Jahren durch mobile Endgeräte stark zugenommen. Unter Hochfrequenz versteht man unsichtbare elektromagnetische Wellen zur kabellosen Datenübertragung – wie sie bei WLAN, Bluetooth oder Mobilfunk zum Einsatz kommen. Selbst wenn ein Smartphone nachts ungenutzt auf dem Nachtkästchen liegt, sendet es durch Hintergrundaktivitäten von Apps oft minütlich oder sekündlich Funksignale aus. Auch WLAN-Router strahlen kontinuierlich gepulste Wellen ab. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte hochfrequente Felder bereits 2011 als möglicherweise krebserregend ein, weshalb Fachleute zu vorsorglichen Schutzmaßnahmen raten.
Glücklicherweise lässt sich die nächtliche Funkbelastung im Schlafzimmer mit sehr einfachen Schritten spürbar senken. Schalten Sie das Smartphone vor dem Schlafengehen vollständig aus oder aktivieren Sie den Flugmodus. Dieser deaktiviert alle Funkmodule wie Mobilfunk, WLAN und Bluetooth gleichzeitig, sodass das Gerät keine Wellen mehr abstrahlt. Ergänzend kann der WLAN-Router im Haushalt nachts automatisch per Zeitschaltuhr ausgeschaltet werden. Falls Sie ein schnurloses Festnetztelefon nutzen, empfiehlt sich ein aktiver Eco-Modus (DECT-Vollabschaltung), damit die Basisstation außerhalb von Telefonaten funkfrei bleibt.
Neben Funkwellen spielen auch niederfrequente elektrische Wechselfelder eine wesentliche Rolle. Diese entstehen in Stromleitungen in der Wand sowie in eingesteckten Geräten wie Nachttischlampen oder Radioweckern. Selbst bei ausgeschalteter Lampe kann Spannung im Kabel anliegen und elektrische Felder direkt am Kopfteil des Bettes aufbauen. Einfache Abhilfe schaffen das Ausstecken nicht benötigter Steckernetzteile über Nacht oder der Einbau von Netzfreischaltern. In vielen unserer Beträge wurde das Thema schon behandelt:
- Tipps für eine gesunde und erholsame Schlafumgebung
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- Das gesunde Kinderzimmer: Wichtige Tipps für ungestörten Schlaf
- Schlafmangel: Wenn das Gehirn seine Putzarbeiten auf den Tag verschiebt
- Einfluss von Nachttischlampen und elektrischen Wechselfeldern auf die Schlafqualität
Sollten Strahlungsquellen aus der Nachbarschaft oder von Mobilfunkmasten einstrahlen, helfen messtechnische Analysen weiter. Die Baubiologie ist eine Disziplin, die sich ganzheitlich mit den gesundheitlichen Wechselwirkungen zwischen Menschen und ihrer gebauten Umwelt beschäftigt. Durch eine gezielte baubiologische Beratung lassen sich Belastungen exakt lokalisieren und passende Abschirmmaterialien wie spezielle Wandfarben oder Vorhangstoffe auswählen. Schon kleine Anpassungen ermöglichen es dem Körper, nachts ungestört zu regenerieren und gestärkt in den Tag zu starten.
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