Auswirkungen von Mobilfunk auf den Zellzyklus nachgewiesen
Schon lange gibt es die Vermutung, dass elektromagnetische Felder von Mobiltelefonen Krebs hervorrufen können, doch bisher gab es dazu keine Studie unter kontrollierten Bedingungen. Eine solche wurde nun von Forschern der Medizinischen Universität Wien durchgeführt.
Die Teilnehmer der Studie wurden an einer Seite des Kopfes niedrigen oder hohen Dosen eines UMTS-Signals ausgesetzt, zwei Stunden an fünf aufeinanderfolgenden Tagen. Als Ergebnis konnten zwar keine akute Chromosomen-Schädigungen festgestellt werden, es fanden sich aber signifikante Hinweise auf eine Störung des Zellzyklus und auf Zyto-Toxizität. Diese Effekte könnten eine kausale Rolle bei der Induktion von schädlichen Langzeitwirkungen auf die Gesundheit des Menschen spielen.
Sie können die Studie auf Englisch hier herunterladen.
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