Publikationsreihe „ÜBERBLICK für den Durchblick“: Studienlage zu WLAN
Die Publikationsreihe „ÜBERBLICK für den Durchblick“ von diagnose:funk bietet eine umfassende Analyse der aktuellen Forschungsergebnisse zur nicht-ionisierenden Strahlung des Mobilfunks. Das Heft Nr. 6 ist gerade neu aufgelegt worden, es dokumentiert eindrücklich die Studienlage zu WLAN und zeigt Alternativen.
WLAN-Strahlung, insbesondere die Frequenz von 2450 MHz, die mit 10 Hz getaktet ist, birgt ein erhebliches Schädigungspotenzial, das durch über 150 Studien nachgewiesen wurde. Da WLAN oft lizenz- und kostenlos zur Verfügung steht, wird es besonders von Jugendlichen häufig genutzt, was die Studienlage zu WLAN-Frequenzen von besonderer Bedeutung macht. Die Forschung zeigt, dass WLAN-Strahlung Auswirkungen auf Gehirnfunktionen wie Gedächtnis, räumliches Denken und Schlaf haben kann. Ebenso wurden negative Auswirkungen auf das Erbgut, die Blut-Hirn-Schranke, die Fertilität und das Auge festgestellt.
Die ständige Exposition gegenüber WLAN-Strahlung kann oxidativen Zellstress auslösen, was zu einer Überproduktion freier Radikale führt und den Zellstoffwechsel stört. Dies kann das Immunsystem schwächen und Entzündungen fördern. Studien weisen auch auf Veränderungen der Hirnaktivität, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme und Schlafstörungen hin. Tierexperimentelle Studien zeigen, dass WLAN-Strahlung das Lern- und Erinnerungsvermögen beeinträchtigen, die synaptische Plastizität negativ beeinflussen und sogar Angstzustände auslösen kann.
Angesichts dieser Erkenntnisse ist es ratsam, die persönliche Strahlenbelastung zu minimieren. Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt, Kabelverbindungen zu bevorzugen, WLAN-Zugangspunkte nicht in unmittelbarer Nähe von Aufenthaltsorten aufzustellen und die Reichweite zu begrenzen . In Schulen sollte auf WLAN verzichtet und stattdessen auf verkabelte Computer oder die Visible Light Communication (LiFi) gesetzt werden. Auch Hersteller weisen auf die Problematik hin, so rät beispielsweise die Telekom, ihre Speedports nicht in der Nähe von Schlaf-, Kinder- und Aufenthaltsräumen aufzustellen.
Es ist wichtig, sich der potenziellen Gesundheitsrisiken von WLAN-Strahlung bewusst zu sein und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Eine Reduzierung der Strahlenbelastung und die Nutzung alternativer Technologien können dazu beitragen, die negativen Auswirkungen auf unsere Gesundheit zu minimieren.
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