Schlafstörungen können im Blutbild nachgewiesen werden

Schlafstörungen sind schon lange als Risikofaktor für diverse Gesundheitsprobleme bekannt. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass sich Schlafstörungen auch im Blutbild widerspiegeln könnten. Wissenschaftler haben mithilfe moderner Analyseverfahren zahlreiche Gene identifiziert, die bei Schlafstörungen eine veränderte Expression aufweisen.

Diese veränderte Genaktivität beeinflusst Proteine, die an wichtigen Prozessen wie Blutgerinnung, Zelltod, Fettstoffwechsel und Entzündungsreaktionen beteiligt sind. Veränderungen in diesen Proteinen könnten sogar mit einem erhöhten Risiko für bestimmte Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, pulmonale Hypertonie, Thrombosen oder neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson verbunden sein.

Die Wissenschaftler hoffen, dass diese Erkenntnisse in Zukunft genutzt werden können, um Schlafstörungen anhand von Proteinen im Blut einfacher zu diagnostizieren. Es wird jedoch betont, dass es sich um vorläufige Ergebnisse handelt und größere Studien erforderlich sind, um diese zu bestätigen.

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Veröffentlicht am: März 3, 2025|Kategorien: Allgemein|Schlagwörter: , , , , |1,3 Min. Lesezeit|

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