Studie weist hunderte schädliche Chemikalien in Kunststoffverpackungen für Lebensmittel nach
Kunststoffmaterialien für Lebensmittelverpackungen können bis zu 388 schädliche Chemikalien enthalten, die dringend aus dem Verkehr gezogen werden sollten.
Kunststoffmaterialien für Lebensmittelverpackungen können bis zu 388 schädliche Chemikalien enthalten, die dringend aus dem Verkehr gezogen werden sollten.
Schadstoffmessungen bringen Klarheit über die Exposition in den eigenen Wohnräumen, in denen natürlich so wenig wie möglich schädliche Substanzen vorhanden sein sollten. Anlass zu diesen Betrachtungen ist die Abschlusskonferenz des Forschungsprojekts HBM4EU: Es muss noch viel mehr getan werden, um die Bevölkerung vor schädlicher Chemikalienexposition zu schützen, bei vielen Schadstoffen sind Reduzierungsmaßnahmen längst überfällig.
Ein Beitrag des NDR hat Teppiche und Teppichkleber untersucht. Dabei wurden auffällige Konzentrationen von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) in Teppichklebern festgestellt. Außerdem war das Konservierungsmittel Isothiazolinon enthalten, das allergische Reaktionen hervorrufen kann.
Zusatzstoffe in Kunststoffen, vor allem Weichmacher, Flammschutzmittel, Stabilisatoren, Farbstoffe und Duftstoffe, gelten als gesundheitsbedenklich. In einer Studie wurde untersucht, wie viele dieser Schadstoffe sich in Plastikspielzeug befinden und auf welche Art Kinder mit ihnen in Berührung kommen. Die Ergebnisse sind bedenklich.
Schadstoffe aus Baustoffen, Möbel und Einrichtungsgegenständen können die Innraumluft belasten und Bewohner schädigen. Gerade durch die lange Aufenthaltszeit in Innenräumen sowie die heutzutage übliche luftdichte Bauweise, kann es zu chronischen und erhöhten Einwirkungen kommen. Präventive Schadstoffmessungen bieten die Möglichkeit die individuelle Exposition abschätzen zu lassen. Mit direktanzeigenden Schadstoffmessgeräten können Emittenten schnell und sicher erfasst werden. Schadstofffreie Innenraumluft ist wichtig für ein gesundes Raumklima und gesunde Bewohner.